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  Nürtingen global
 
Deutschland mit malaysischen Augen - 9.3.2006

 

(Spongo) Lynn Yang ist 17 Jahre alt kommt aus Malaysia und bleibt bis Januar hier in Deutschland. Sie beschreibt ihre Eindrücke und vergleicht ihr Heimatland Malysia mit ihrem Gastland Deutschland.

Hallo, Ich bin Lynn aus Malaysia. Für ein Jahr bin ich hier am HöGy als Austauschschülerin. Hier in Deutschland finde ich es cool aber alles ist ganz anders als in Malaysia: Die Leute, das Essen, das Wetter und die Schule.

In Malaysia gibt es Malaien, Chinesen, Inder und viele kleine ethnische Gruppen. Die Religion der Malaien ist der Islam. Für sie ist vieles verboten: Sie dürfen kein Schweinefleisch essen, sie dürfen keinen Alkohol trinken und die Frauen müssen ein Kopftuch tragen. Die Chinesen sind meistens Buddhisten oder Christen und die Inder sind Hindus. Alle haben eine andere Kultur. Ich bin Chinesin. Meine Großeltern kamen als Kinder nach Malaysia, weil sie vor dem Krieg in China flohen. In Malaysia gibt es viele verschiedene chinesische Dialekte, aber alle verstehen sich.

Das Essen in Deutschland ist sehr lecker, aber ist ganz anders als in Malaysia. In Malaysia ist das Essen würziger. Viel ist mit Curry und alle mögen scharfes Essen. Einmal war ein Austauschschüler in meiner Klasse in Malaysia und nach der Schule haben wir ihm einen scharfen Fisch mit viel Chili gekauft und er machte "Bäh", weil es ganz scharf ist und ein bisschen stinkt für ihn. Für uns ist es aber ganz lecker. Wir mussten sehr lachen.

In Malaysia ist immer Sommer. Es hat immer 21°C - 32°C. Man könnte jeden Tag ins Freibad gehen. Aber wir möchten das nicht wenn das Wetter zu gut ist, weil wir nicht noch mehr braun werden wollen. Dort ist es schöner, weiß zu sein. Ich war hier im Sommer im Freibad und es war sehr voll und man konnte nicht schwimmen. Das hat mich geschockt, weil in Malaysia passiert das nicht. Es ist komisch, dass in Deutschland alle braun werden wollen und in Malaysia alle weiß sein wollen. Jeder will, was er nicht hat.

In allen Schulen in Malaysia gibt es Schuluniformen. In meiner Schule gibt es viele Regeln: Zum Beispiel dürfen die Jungen keine langen Haare haben. Wenn einer lange Haare hat, dann kommt der Disziplinlehrer und schneidet die Haare ab. Das sieht sehr hässlich aus weil es schief und krumm ist. Alle müssen lachen, weil man sieht gleich, dass er beim Disziplinlehrer war.

Mir gefällt es hier in Deutschland sehr und die Schule finde ich auch schön. Ich möchte vielen Dank sagen an das HöGy, meine Lehrer und meine Klassenkameraden und am meisten Dank an meine Gastfamilie. Sie ist toll. Last but not least vielen Dank auch an meine Betreuerin Martina Wiederkehr, die mir viel geholfen hat.

Aus dem Spongo Nr. 34, Schülerzeitung des Hölderlingymnasiums 
Lynn Yang (17 Jahre)


 


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