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  Politik
 
BUND-KandidatInnencheck - 2.8.2013
Hennrich (CDU) und Haydt (Linke) haben noch nicht geantwortet

 

(th) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Bundestagswahl KandidatInnen und Parteien zu wählen, die sich für unsere Lebensgrundlagen im Sinne des Natur- und Umweltschutzes einsetzen. Als Entscheidungshilfe hat der BUND einen Kandidatencheck durchgeführt und allen KandidatInnen der bereits im Bundestag vertretenen Parteien drei bundesweite und bis zu zwei regionalspezifische Fragen vorgelegt. Die KandidatInnen konnten mit „ja“, „nein“ oder „unentschieden“ antworten und darüber hinaus ihre Position erläutern. Bundesweit ging es um die Fragen „Energiewende wieder beschleunigen?“, „Mehr wirkliche Bürgerbeteiligung?“ und „Gegen Massentierhaltung?“. In Baden-Württemberg kamen die Fragen hinzu „Generelles Frackingverbot?“ und „Kennzeichnung bei gentechnisch verändertem Tierfutter?“ Aus dem Nürtinger Wahlkreis haben bisher Renata Alt (FDP), Rainer Arnold (SPD) und Matthias Gastel (Bündnis 90 / Die Grünen) die Fragen beantwortet. Die Reaktionen von Claudia Haydt (Die Linke) und Michael Hennrich (CDU) stehen noch aus. Die Antworten fallen überwiegend positiv aus, woran sich die KandidatInnen im Falle einer erfolgreichen Wahl in Zukunft messen lassen müssen. Interessant sind daher aber auch die ausführlichen Antworten.

Renata Alt drückt sich um eine eindeutige Position zur Energiewende und verweist stattdessen auf die internationalen Zusammenhänge. Als Vegetarierin nimmt man ihr den Einsatz gegen Massentierhaltung gerne ab.
Rainer Arnold ist zwar für eine Beschleunigung der Energiewende, will aber für eine sichere Energieversorgung auch an Kohle- und Gaskraftwerken festhalten. Die Bürgerbeteiligung will die SPD unter anderem durch ein obligatorisches Vorverfahren bei der Bundesverkehrswegeplanung und der Bundesnetzplanung zum Ausbau der Energienetze stärken und auf Fracking möchte Rainer Arnold solange verzichten, bis dafür keine giftigen Chemikalien mehr eingesetzt werden müssen.
Matthias Gastel will die Massentierhaltung auch nicht im Ausland durch deutsche Hermes-Bürgschaften unterstützen. Anstatt Fracking fordert er mehr Energieeinsparung, -effizienz und den Einsatz von erneuerbaren Energien mit geringerem Risikopotenzial. Er befürwortet zwar eine Kennzeichnung von gentechnisch verändertem Tierfutter, sieht die Priorität bei diesem Thema aber eher in einer gentechnikfreien Landwirtschaft (, die vor allem Lebensmittel für die Menschen produziert).

Beim BUND kann man sich die vollständigen Ergebnisse ansehen, verfolgen, ob weitere Antworten eingehen und auch mit den KandidatInnen in Kontakt treten, um über ihre Haltung zu diskutieren oder sie zur Beantwortung der Fragen aufzufordern.


 


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