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  Verkehr
 
Neu – Linie 169 vom ZOB zum Industriegebiet Bachhalde in Oberensingen - 27.3.2016
Die Bachhalde geht nun elektrisch ans Netz

  (mai) Kein Aprilscherz – das Pilotprojekt Elektrobus Bachhalde geht nach vielen Diskussionen nun tatsächlich auf die Straße. Am Freitag, 1. April, wird der Linienbetrieb mit der ersten Fahrt zum Gewerbegebiet Bachhalde und zurück aufgenommen.

Zwei umgebaute Sprinter bedienen die Linie von Montag bis Freitag, allerdings nicht ganztägig. Morgens fahren sie in unregelmäßigem Takt zwischen 10 und 20 Minuten von von 5.52 Uhr bis 9.02 Uhr vom Busbahnhof (ZOB) in die Bachhalde und zurück. Danach müssen die Fahrzeuge zum Nachtanken an die Ladestation. Es wird erst wieder nachmittags von 15.04 Uhr bis 18:04 Uhr, diesmal im 30-Minuten-Takt, gefahren.

Die Busse halten außer beim ZOB, Bahnsteig 11, nur in der Bachhalde. Dort gibt es drei Haltestellen. Zuerst steuert der Bus die Heinrich-Hertz-Straße an, „fast unten“, im südlichen Teil des Industriegebietes, danach fährt der Bus zweimal um die Ecke und hält ganz in der Nähe, in der unteren Lise-Meitner-Straße. Schließlich fährt er zum ZOB zurück, hält aber noch einmal in der Bunsenstraße, kurz vor der B 313.

Die Tickets vom VVS gelten auch für den Elektrobus und können an jedem Automaten gelöst werden. Auch die Dauerkarten haben für den Elektrobus Gültigkeit. Die Elektrobus-Linie 169 ist nach Angaben der Stadt Nürtingen Teil eines zukunftweisenden Mobilitätskonzeptes für das Gewerbegebiet Bachhalde und wird vom Verband Region Stuttgart und von der Stadt Nürtingen je zur Hälfte finanziert. 

Kommentar:
Beim Industriegebiet Bachhalde hat offensichtlich niemand von vorne herein daran gedacht, dass Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin zur Arbeit fahren müssen oder möchten. Jetzt endlich wird das Gebiet an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Zeitweise jedenfalls. Wer freitags um 12 Uhr Feierabend hat, kann wieder die Wanderstiefel anziehen und sich nochmals ärgern. Denn auch zu Fuß ist der Anschluß von der Bachhalde nach Oberensingen nicht ideal. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder ganz oben über den Marie-Curie-Weg zur Waldhäuser Straße, oder unten entlang der Bunsenstraße zur Wendlinger Straße. Die Bunsenstraße beschreibt einen weiten Bogen, den man „ausdappen“ muss. Eine Abkürzung zum Verbindungsweg Wendlinger Straße/Denkendorfer Weg gibt es nicht. Auf dem Plan sieht das Gebiet überschaubar aus, aber wenn man zu Fuß geht, ist die Dimension, besonders bergauf, völlig anders. Da braucht man Puste und fragt sich, warum die nagelneuen Haltestellen in der Bachhalde so dicht im unteren Bereich beieinanderliegen.
(Marion Tichy)




 


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