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  Verkehr
 
Kritische Stimmen zum Verkehrskonzept - 25.7.2007
Nürtinger Liste / Grüne lud ein

 

(pm) Entgegen allen Versprechungen wird der Krankenhausparkplatz seit Eröffnung der neuen Straße Auf dem Säer als mehr oder weniger unbehinderte Durchfahrt genutzt, wodurch die Verkehrsbelastung am Säer gestiegen ist. Dies war eine der Klagen über die Verkehrssituation in Nürtingen, die von Teilnehmern einer Informations- und Diskussionsveranstaltung der Nürtinger Liste / Grüne in der KulturKantine kürzlich erhoben wurde.

Zuvor hatte Peter Seyfried vom städtischen Tiefbauamt den Entwurf eines Verkehrskonzeptes vorgestellt. Dabei war er auf bereits laufende Maßnahmen entlang der Nord-Süd verlaufenden Verteilerschiene wie den Ausbau der Bundesstraße 313 und die Verbreiterung der Bahnunterführung der Metzinger Straße eingegangen. In der Fortführung gibt es außer Planungen zur Umgestaltung von Kreuzungen in Kreisverkehre auch Überlegungen für eine Entlastungsstraße parallel zur Neuffener Straße. Für die Ost-West-Verbindung begründete Peter Seyfried die Notwendigkeit eines Tunnels für Oberensingen, der auch die B 313 unterqueren sollte, mit der Verkehrszunahme, die nach einer Realisierung der Nordumfahrung um Reudern zur Grienbergbrücke am Fuß des Säers über die Bahn zu erwarten ist. Als weiteres zentrales Element des Verkehrskonzeptes wird durch einen Kreisverkehr auf der Stadtseite der alten Neckarbrücke einerseits die Zahl der Fahrspuren auf der Brücke zu Gunsten von Fuß- und Radwegen von fünf auf drei reduziert und andererseits können dadurch die Umlaufzeiten der Ampelanlagen in der Stadt unabhängig von den Ampeln an der Neckarstraße verkürzt werden.

Den Anwesenden waren diese Maßnahmen teilweise zu langfristig und zu aufwändig. Die angesprochenen Straßenneubauten würden wertvolle Lebensräume zum Beispiel an der Rudolfshalde nördlich des Krankenhauses zerstören und die Zerstückelung der Landschaft verstärken. Als kurzfristige Maßnahme wurde vorgeschlagen zumindest versuchsweise durch Einbahnstraßenregelungen unerwünschten Durchgangsverkehr von untergeordneten Straßen fernzuhalten. Anderen Bürgern lagen auch bessere Lösungen für Fußgänger am Herzen. So seien Ampeln an Kreuzungen, die nur auf Anforderung durch Druckknopf für Fußgänger den Überweg freigeben, eine Zumutung, da man bei zu später Anforderung möglicherweise zwei Ampelzyklen an der Kreuzung warten muss und in dieser Regelung der Vorrang des motorisierten Verkehrs zum Ausdruck kommt.

Die Stadträte der Nürtinger Liste / Grüne sicherten zu, die Anregungen der Anwesenden in ihrer Beurteilung des Verkehrskonzeptes zu berücksichtigen.


 


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