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Die Hochschulintegration ist vollzogen - 26.3.2016
Keine eigene Fakultät für die Kunsttherapie

  (pm) Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer unterzeichnete vor Ostern den Vertrag, der die Integration der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen in die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen besiegelt.

Die Integration der bislang eigenständigen privaten Hochschule für Kunsttherapie hatte Ministerpräsident Kretschmann schon im Oktober letzten Jahres verkündet. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sieht in der Integration eine große Chance für alle Beteiligten: „Neben der Sicherung der wertvollen akademischen Ausbildung von Kunsttherapeutinnen und -therapeuten kann auch die HfWU durch diesen Zusammenschluss gewinnen und zu einer Modellhochschule für nachhaltige Entwicklung werden“.

Mit am Tisch der Vertragspartner saßen der Rektor der HfWU, Professor Dr. Andreas Frey und Kanzler Alexander Leisner, sowie der nun ehemalige HKT-Rektor Professor Johannes Junker, Kanzlerin Professor Roswitha Bader und Professor Jürgen Thies, der Vorsitzende des Rates der Stiftung für Kunst und Kunsttherapie. Mit dem Vertrag ist die private Trägerschaft der HKT durch die Stiftung zu Ende und deren Studienangebot wird in die staatliche Hochschule für Wirtschaft und Umwelt eingegliedert. Rektor Frey sieht mit den neuen Studiengängen das soziale Profil der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt gestärkt. „Ökologie und Ökonomie sind bei uns bereits stark verankert, nun kommt mit den therapeutischen Studiengängen eine noch soziale Dimension hinzu. Wir stärken unser Profil mit der dritten Säule der Nachhaltigkeit“. Frey sieht nun Chancen, künftig das Studienangebot der HfWU im Gesundheits- und therapeutischen Bereich auszubauen. „Wir haben bereits einen Studiengang Gesundheits- und Tourismus Management, hier gibt es mögliche Synergien. Wir denken außerdem über Angebote in der Physiotherapie nach“.

Zum heute beginnenden Sommersemester sind die bisherigen und neuen Studierenden der HKT an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt eingeschrieben. Die drei Studiengänge aus der Kunst- und Theatertherapie sind in die Fakultät Landschaftsarchitektur- Umwelt und Stadtplanung der HfWU eingegliedert. An der HfWU erhöht sich damit die Zahl der Studierenden um rund 250 auf über 5300 Studierende. Die Integration der Hochschule für Kunsttherapie war für alle Beteiligten ein verwaltungstechnischer Kraftakt. Immatrikulation, Rückmeldung und die studentischen Dienstleistungen waren so zu regeln, dass das Studium für die HKT-Studierenden reibungslos weitergehen kann. Für die Beschäftigten gilt dasselbe: sie wurden in Veranstaltungen informiert, in die Prozesse der HfWU eingeweiht und mit den neuen Zuständigkeiten vertraut gemacht. Zusätzlich mussten mit den zuständigen Ministerien eine Palette an personal- und dienstrechtlichen Fragen geklärt werden. „Ohne die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in den Ministerien, wäre die Integration in dieser kurzen Zeit kaum möglich gewesen“, so HfWU Kanzler Leisner.

HKT-Rektor Johannes Junker ist in erster Linie froh, dass nun die Existenz der kunsttherapeutischen Studiengänge gesichert ist. Auch er sieht für diese Studiengänge in der HfWU-Fakultät Entwicklungsmöglichkeiten, die es in der bisherigen privaten Trägerschaft nicht gegeben hätte. „Professoren, Mitarbeiter und Studierende blicken nun in eine gesicherte Zukunft“. Die Stiftung bleibt erhalten und fördert weiterhin die kunsttherapeutischen Studiengänge und deren Studierende.


 


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