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  Soziales
 
AKL – Beratung und Begleitung in Lebenskrisen und Selbsttötungsgefahr - 3.9.2006
AKL Nürtingen weist auf Welt-Suizid-Präventionstag hin

 

(mw) Alle 47 Minuten bringt sich ein Mensch um sein Leben. Letztes Jahr (2005) waren es nach Zahlen der Polizeidirektion Esslingen 15 Frauen und 48 Männer allein im Landkreis Esslingen.

In der Öffentlichkeit wird kaum wahrgenommen, dass sich auch in Baden-Württemberg mehr Menschen selbst töteten, als bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen.

Der Arbeitskreis Leben (AKL) Nürtingen, der in der Bahnhofstraße 2/1 eine Krisenberatungsstelle hat, will Selbsttötungen verhindern. Nicht nur am Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September, sondern auch im Jahresbericht 2005 wird klar, dass das Konzept des Arbeitskreises, das hauptamtliche Fachleute mit der Tätigkeit ausgebildeter Ehrenamtlicher koppelt, von Nöten ist.

Krisenintervention, Begleitung im Alltag, Beratung, therapeutische Begleitung, ein AKL-Kontakt-Treff, Gruppenangebote, Selbsthilfeangebote, Prävention für besondere Zielgruppen – das alles ist im Angebotsspektrum des AKL enthalten.

Nach einer statistischen Auswertung des AKL Nürtingen-Kirchheim haben 254 Menschen im Jahr 2005 die Hilfsangebote des Krisendienstes ein- oder mehrmals wahrgenommen. Es waren mehr Frauen (72,9 %) als Männer. Die Altersstufe der 41- bis 50-Jährigen war mit 29,9 % am häufigsten vertreten, gefolgt von den 31- bis 40-Jährigen (32,2 %).

Bleibt noch zu sagen, dass 44 % des Etats des AKL durch Eigenmittel erbracht werden müssen. Auf Mitwirkung ist der AKL daher angewiesen – nicht nur bei der ehrenamtlichen Mitarbeit.

Mehr Informationen unter http://www.akl-nuertingen.de/


 


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