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  Bauen
 
iba-Ideen brauchen GeburtshelferInnen - 12.9.2019
Peter Scharfenberger hat 17 Vorschläge

  (th) Die Internationale Bauausstellung iba‘27 in der Region Stuttgart will bis zum Jahr 2027 nicht nur zukunftsorientierte Gebäude errichten (Quartiere), sondern auch ein Netzwerk entwickeln, in dem sich Projekte und Initiativen vernetzen und voneinander lernen können (Netz), sowie kurzzeitige Aktionen mit temporären Interventionen, Festen und Diskussionen durchführen (Festival).

Die Stadt Nürtingen ist bisher mit dem Bürgerbeteiligungsverfahren „Bahnstadt“  im iba’27-Netzwerk vertreten.

„Nürtingen hat mehr drauf“, meint Peter Scharfenberger. Er hat 17 lokale Ideen für diese internationale Präsentation der Region formuliert, die er mit Hilfe von interessierten Menschen als Projekte für die iba konkretisieren und ausformulieren will. Am 22. September wird Peter Scharfenberger seine Ideen an einem Infostand bei Mobil ohne Auto im Tiefenbachtal präsentieren, wo man sich informieren und einbringen kann. Daran werden sich weitere Möglichkeiten zur Erörterung der Ideen anschließen. Interessierte können Peter Scharfenberger auch telefonisch (0177/2521002) oder per Mail (imkerei.scharfenberger[at]web.de) erreichen.


Die IBA-Ideen

IBA-Netz

1.   AUCH WIRTSCHAFTEN IST UNSERE KULTUR!
-    Entwicklung eines kulturwirtschaftlich/wirtschaftskulturellen Manifests. Wirtschaften meint hier alle Aspekte der Nachhaltigkeit.

2.   INFORMATIONS- UND BILDUNGSPLATTFORM ZU NACHHALTIGKEIT UND BETEILIGUNG
-    Sammlung von Informationen und Methoden
-    Kontakt- und Austauschmöglichkeit für Initiativen
-    Die Plattform soll Nachhaltigkeit, Partizipation und regionalen Bürgersinn unterstützen
-    Dabei kommt den öffentlichen Bibliotheken und Bildungseinrichtungen, sowie öffentlichen Medien eine besondere Rolle zu
-    hightech! und nicht unkomplex

3.   DIE STREUOBSTKULTUR-GENOSSENSCHAFT
-    Ein gemeinwohlwirksames Instrument zur Gewährleistung der nutzenden Pflege vernachlässigter Streuobstflächen

4.   HANDBUCH DER KULTURORIENTIERTEN PFLEGE VON STREUOBSTWIESEN UND PROGRAMM ZUR VERWALTUNG RÄUMLICHER INFORMATIONEN ÜBER STREUOBSTWIESEN
-    Traditionelle Nutzungen und Pflegemaßnahmen unter sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und kulturhistorischen Aspekten im aktuellen Kontext beschreiben
-    Digitales Instrument zur Verwaltung räumlicher Informationen über Streuobstwiesen (Geografisches Informationssystem) – welche Informationen sollen wie verwaltet werden?


IBA-Festival

5.   KULTURTREIBHÄUSER
-    leichte, attraktive Gebäude für Unterricht, Begegnung und Feiern entwickeln
-    Es soll eine innovative Gestaltung verwendet werden: „cradle to cradle“, Energieautarkie, Nutzungsvariabilität etc.

6.   DER TRADITIONSANSATZ
-    „Planning for future requires a sense for continuity“ (Sir Norman Foster)
-    wie können bauliche Projekte als Weiterentwicklung der vorhandenen Situation entstehen?
-    Wie wirkt ein Traditionsansatz „aus der Vergangenheit für die Zukunft“ auf das Design und die Resilienz von Gestaltungen?
-    Wie wirkt ein Traditionsansatz im Zusammenhang von Beteiligung?

7.   THEORIE UND PRAXIS VON BETEILIGUNG
-    Ein bürgerschaftlicher Bildungszweig
-    Welche Erfahrungen des bürgerschaftlichen Engagements in Nürtingen sind für die Region übertragbar?

8.   IBA FÜR ALLE
-    iba27-Botschafter bieten in den Herkunftskommunen Aktivitäten ums Bauen, Gärtnern, Entwerfen ..., um Zukunft zu gestalten.
-    Spontan, temporär, langfristig, aufbauend ...

9.   ALLTAGS-TOURISTIK
-    Über die Trias AWM (Arbeiten/Lernen, – Wohnen/Einkaufen/Freizeit – Mobilität) soll im touristischen Zusammenhang einer Kommune beispielhaft nachgesonnen und experimentiert werden und es sollen neue Handlungsformen auch für das allgemeine Wirtschaften gefunden werden.
-    Touristik soll im allgemein regionalen Wirtschaften-Zusammenhang neu gedacht werden:
▪    Kultur und Natur am Arbeitsweg
▪    Kunst und Kultur am Arbeitsplatz
▪    Baukulturell attraktive Gestaltung von Gewerbegebieten
▪    Tourismusangebote für Dienstreisende
-    Das soll in 3 Ländern Europas in einem kooperativen Wettbewerb geschehen. Die Präsentation der Prozesse und etwaiger Ergebnisse sollen im Rahmen eines der iba27-Festivals geschehen.

10. EINE ALTE STADT ENTDECKT SICH SELBST
-    Entdeckung des Stadt-Images nicht für die Außenvermarktung, sondern als Prozess einer erfrischten Selbstwahrnehmung und Selbstertüchtigung bezüglich der eigenen historischen und zukunftsorientierten Quellen für die eigene Bevölkerung
-    Impulse zur regionalen Planungskultur, Partizipation, Bürgersinn ...
-    Der Traditionsansatz angewandt auf eine kleine alte Stadt
-    Grundlage für die zukünftige Entwicklung.

11. LANDSCHAFT/STADT LESEN – LANDSCHAFT/STADT ERZÄHLT
-    regional- und landschaftskundliches Kunstmeeting
-    künstlerische und wissenschaftliche Interpretation von örtlichen Landschaften
-    Es können vorübergehende und dauerhafte Kunstwerke entstehen
-    Ideen für Themen und Methoden entwickeln


IBA-Quartiere

12. KULTURLANDSCHAFTSPARK „STREUOBST“
-    Fortschreibung des Landschaftparks Region Stuttgart, unter Einbeziehung der Kulturlandschaften der Obstbaumwiesen

13. LANDSCHAFTSRANDENTWICKLUNG
-    wie können Siedlungsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse und Biodiversität der Kulturlandschaft durch landschaftlich angepasstes Bauen zusammengebracht werden?
-    Wo bestehen geeignete infrastrukturelle Voraussetzungen (z.B. Keller, Sammel-/Verladestellen, Versammlungsorte, Fachgewerbe-Einrichtungen) für die künftige Bewirtschaftung von Streuobstarealen, wo können die Voraussetzungen geschaffen werden – und wo nicht?
-    behutsame geplante und einvernehmliche Reduzierung von minderqualitätsvollen Streuobstlagen zugunsten der zukünftigen Bewirtschaftung hochwertigen Streuobstbaues
-    Wie können Mehr-Erlöse für die Förderung der Obstbaumwiesenlandschaft und -kultur in guten Lagen erzielt werden?

14. WEGE UND AUFENTHALTE
-    Anforderungen an den Wegebau und die Gestaltung von Aufenthaltsorten im Streuobst-/Außenbereich und in Stadt/Land-Übergangslagen

 
15. KLEINARCHITEKTUREN DER REGION
-    In der Region stehen einige tausend sogenannter Wengerthäusle, Schutz- und Gerätehütten in den ehemaligen Weinbergen, heutigen Obstbaumwiesen. Diese sind Zeugnisse der besonderen Landnutzung in der Region, dabei oftmals in schlechtem Zustand oder gar verfallen. Sie sind notwendig um die Landnutzung lebendig zu erhalten und zu erneuern.
-    Wie kann die historische Substanz erhalten werden und wie können neue Hütten im Hinblick auf die Weiterführung der Bewirtschaftung der Streuobstwiesen und für Begegnung und Einkehr zeitgemäß gestaltet werden

16. REGIONALER ENTWICKLUNGSRAUM FÜR INITATIVEN UND UNTERNEHMEN
-    Wo ist Platz für kooperationsbereite Initiativen und Unternehmen?
-    Wie sollte der Co-Working-Space gestaltet werden, um Kooperation untereinander zu fördern?

17. WELTKULTURERBE WEISSENHOF 1927 - WELTKULTURERBE STREUOBST 2027
-    Wie kann die Aufnahme der Streuobstlandschaften Europas als Weltkulturerbe vorangebracht werden?


 


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