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  Ausgewähltes
 
Der Rat des alten Apfelbaumes - 25.11.2017
Eine poetische Phantasie

  (ps) Ich sehe Euch, jede Einzelne und jeden Einzelnen Eures Kreises, bei einander stehen, im Gelände, in lockerer Verteilung - ähnlich uns Bäumen auf der alten Obstbaumwiese. Unterschiedliche Abstände, das Standmuster lässt nur gelegentlich, je nach Blickwinkel, die ursprünglich angelegte Ordnung erkennen. So sehe ich Euch, Menschen, zu Bäumen werden...
Nun spüre ich ein wenig tiefer hinein in diesen gemeinsamen Raum, in des Abhanges tragenden Boden, in die Sphären des Wassers, der Luft, des Lichtes. Welche Möglichkeiten haben wir Bäume, Kräuter und Getier, wie suchen, berühren oder meiden wir uns, wie nähren wir uns als "Baumwiese"? Wie schließen wir uns in unserem Fortkommen zusammen, tauschen uns aus, behaupten uns, da der pflegende Einfluss des menschlichen Betreuers wegfällt und wir uns auf Gedeih und Verderb selbst überlassen bleiben. Wollen wir, jetzt wo wir doch schon eine Weile beieinander stehen - sind es wenige Monate oder sind' s schon 100 Jahre - uns abwenden, verschwinden? Oder begründen wir einen Rat der Obstbäume, einen RAT DER ALTEN OBSTBAUMWIESE um das Weitere zu erörtern?
Da ich mit Euch so lange auf dieser Wiese stehe, will ich als Apfelbaum mit aller sanften Kraft aus Wurzeln und Myzel, Duft, Getier, Stamm, Geäst und Blättern für einen Rat der Obstbaumwiesen werben. Ich weise darauf hin, dass die Menschen uns nicht erhalten können und befürworte, dass wir unser Fortkommen jetzt selbst in Angriff nehmen und die KULTUR DER ALTEN OBSTBAUMWIESEN begründen. Eine Kultur die sich den Menschen verpflichtet fühlt. So will ich im Rat dafür werben, die Orte der Menschen aufzusuchen - diese neuen und so unruhigen Orte - und Ihnen Rast und Erquickung bieten, weil das unsere Art ist.
Ja, dies rate ich.

psnt.11.2017
geschrieben für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am
FREUNDESKREIS WELTKULTURERBE STREUOBSTLANDSCHAFTEN EUROPAS und für jeden Menschen der es mag

https://www.facebook.com/StreuobstKultur


 


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