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  Zukunftsfähiges NT
 
Vierte Suppenküche: Stadtentwicklung im Fokus - 13.2.2015

  (forumNT) Viel wurde in den vergangenen Monaten über das Stadtentwicklungskonzept und die neue Bahnstadt diskutiert. Welche Perspektiven sich daraus ergeben haben, wurde in der „zukunftsfähigen Suppenküche“ intensiv diskutiert.

Die fruchtige Suppe schmeckte diesmal nach Urlaub am sonnigen Meeresstrand, doch die Themen der vierten „zukunftsfähigen Suppenküche“ lagen im wahrsten Sinne auf der Straße vor der Tür. Mit der Bahnstadt bieten sich Nürtingen viele Entwicklungschancen, die genutzt oder vertan werden können. Noch ist vielen Bürgern jedoch nicht ganz klar, wie es nun weitergeht, wo die Prioritäten der Stadtplanung liegen und welche Entwicklung der Stadt tatsächlich langfristig gut tut. All dies sind Fragen, die nicht an einem Abend in der Suppenküche zu beantworten sind. Weil es sich dennoch lohnt, sich die nötige Zeit dafür zu nehmen, möchte das „Forum Zukunftsfähige Stadt - Nürtingen“ das Thema Stadtentwicklung als wichtigen Schwerpunkt in den Fokus rücken. Das Forum bietet die Möglichkeit, die Diskussion mit Vorträgen und Ideen zu bereichern, die möglicherweise den einen oder anderen neuen Blickwinkel auf altbekannt Scheinendes eröffnen.

Wichtig sei es die Stadt, in der man lebe, besser zu verstehen, so die mehrheitliche Meinung der Suppenküchengäste. Sven Simon schlug deshalb als konkretes Projekt vor, eine Stadtführung der etwas anderen Art anzubieten. Eine, in der sichtbar wird, wie eine Stadt funktioniert, wie sie organisiert wird, wie sie versorgt wird und was alles nötig ist, damit wir uns in ihr wohl fühlen. Dies schließe unseren Konsum mit ein. Für viele Bürger ist es kaum zu erahnen, wie viel jeden Tag in ihre Stadt hinein und wieder herausgebracht werden muss, welchen Aufwand dies bedeutet und welche Folgen all das auch in anderen Regionen der Welt haben kann. Um solche und andere Aspekte der Stadtentwicklung zu beleuchten, plant die Initiative bereits weitere Veranstaltungen. Wer die Idee der Stadtführung unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich an die Initiative „Zukunftsfähiges Nürtingen“ (kurz: Zukunftsfähiges NT) zu wenden.
Diskutiert wurde außerdem, dass das alternative Filmprogramm in Nürtingen ausgebaut werden soll. Zum einen ging es darum, wie das erfolgreiche Amnesty-Projekt „Starke Filme für Menschenrechte“, welches im Traumpalast-Kino seinen Ort hat, durch die Initiative „Zukunftsfähiges NT“ noch gestärkt werden kann. Zum anderen plant die Initiative nach dem Vorbild des Amnesty-Projektes, in Kooperation mit den Ortsgruppen von BUND und Amnesty, auch eine neue Filmreihe mit dem Schwerpunkt „Zukunftsfähigkeit“. Genauer beleuchtet werden sollen dabei unter anderem Zusammenhänge zwischen sozialen und ökologischen Entwicklungen. Denn immer wieder führt beispielsweise die Verknappung natürlicher Ressourcen zu sozialen Konflikten und Menschenrechtsverletzungen, wie etwa im Falle des sogenannten Land Grabbings. Thematisiert werden aber auch Entwicklungen der Arbeitswelt und des alltäglichen Zusammenlebens sowie ihre Auswirkungen auf unsere Umwelt sowie auf unser Glück und Wohlbefinden. Auch das Thema Stadtentwicklung wird hierbei eine wichtige Rolle spielen. Um die Ortsteile stärker in die Diskussion einzubeziehen, wurde vorgeschlagen, entsprechende Filme nicht nur im Kino sondern auch an anderen Orten der Stadt zu zeigen.

Darüber hinaus besteht vielleicht die Möglichkeit, im Sommer Veranstaltungen in Kooperation mit der Freien Kunstakademie zu organisieren. Eine weitere Option: Film-Studierende der Freien Kunstakademie könnten ihre Kurzfilme beim Open-Air-Kino der Seegrasspinnerei zeigen.

Die „zukunftsfähige Suppenküche“ ist immer offen für Projektideen und Themenvorschläge aus der Bürgerschaft. Bei der fünften Auflage am 13. März werden Vertreter von Transition-Town-Initiativen aus Tübingen und Esslingen zu einem Werkstattgespräch zu Gast sein. Gesprochen wird dann oder beim übernächsten Mal auch über den Projektvorschlag eines Gemeinschaftsgartens, den Andreas Weller und Sven Simon vorstellen werden.


 


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