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  Umwelt
 
Reparieren lohnt sich - 2.11.2004
für den Geldbeutel und wohl auch für die Umwelt

 

(th) Neue Haushaltsgeräte werden oft als sparsamer beworben. Das heißt, dass nicht nur Geld gespart wird, sondern auch der Ressourcenverbrauch und die Emission von Abgasen reduziert werden können. Dies kann ein weiteres Motiv sein, sich bei einem Geräteschaden für eine Neuanschaffung anstatt für eine Reparatur zu entscheiden. Andererseits kostet natürlich auch das neue Gerät Geld und hat bei seiner Herstellung Ressourcen und Energie verbraucht. In der Energiedepesche 3/September 2004 ging der Autor der Frage nach, wann sich eine Reparatur von Haushaltsgeräten noch lohnt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass in den meisten Fällen eine Reparatur lohnender ist als die Verschrottung und Neukauf.
„Ein Beispiel: Eine 4-köpfige Familie wäscht durchschnittlich fünf Waschladungen pro Woche. Nach zehn Jahren ist die Laugenpumpe der Waschmaschine undicht geworden. Soll man noch mal 100 Euro in die Reparatur stecken? Mit 70 Litern Wasser und 1,4 Kilowattstunden Strom verbraucht die Maschine etwa 40 Prozent mehr als ein sparsames Neugerät. Wer hier von der Reparatur abrät, gibt dem Kunden einen schlechten Rat. Erst nach zwölf Jahren würde sich ein neues Gerät durch die niedrigeren Verbrauchskosten bezahlt machen (siehe Tabelle). Ob dieses Alter erreicht wird, ist fraglich. Bei der Reparatur braucht man nur drei Jahre weiter zu waschen, damit sich die Reparatur gelohnt hat."
Die Betrachtung berücksichtigt zwar nicht die Umweltaspekte der Reduktion des Ressourcenverbrauchs und der Emissionen, die sich ja gerade nicht ausreichend in den Preisen ausdrückt. Dies betrifft aber sowohl die Kosten der für die Produktion benötigten wie auch für die Kosten der beim Betrieb eingesparten Ressourcen. Das Ergebnis könnte also sowohl für die finanzielle wie auch für die ökologische Bilanz zutreffen: Reparieren lohnt sich oft!


Der Originalartikel kann bei der Energiedepesche nachgelesen werden.


Die Tabelle zeigt, wie viele Jahre eine neue Waschmaschine mindestens laufen müsste, bis sich der geringere Verbrauch auszahlt. Je nach Maschinendaten und Waschhäufigkeit wird dieses Alter aber oft nie erreicht.


 


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