Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Foto der Woche
EssBar
LesBar

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Kultur
 
Ei der Heckschnärre für die Gebrüder Heller - 19.2.2013
SPD beendet die närrische Saison

 

(th) Wie in jedem Jahr verlieh die Nürtinger SPD auch heuer ein Ei der Heckschnärre an Personen, die ihr Revier aufrecht verteidigen, wie der Nürtinger Wappenvogel. Die mit der hoffnungslosen Erwartung verknüpfte Auszeichnung, dass es vielleicht in diesem Jahr gelingt, das steinerne Ei auszubrüten, erhielten die Gebrüder Bernd und Hubert Heller, ehemalige Geschäftsführer der familieneigenen Maschinenfabrik.

Hubert Heller (Foto) räumte ein, dass er zunächst überrascht war, als sein Bruder ihm von der geplanten Auszeichnung berichtete. Schließlich sah er nichts Besonderes darin, dass das Familienunternehmen sich möglichst erfolgreich bemüht, zur Spitzengruppe der Branche zu gehören, als Mittel zu diesem Zweck zahlreiche Arbeiter und Angestellte beschäftigt, denen Lohn und Gehalt gezahlt wird, wie es tariflich festgesetzt ist, und die gesetzliche Mitbestimmung der Arbeitnehmer gewährleistet. Trotzdem nahmen die beiden nicht mehr im Unternehmen aktiven Gesellschafter das Ei stolz von Hans-Wolfgang Wetzel und Bärbel Kehl Maurer entgegen.

Zuvor hatten Benjamin Hubert und Julien Mall in der Glashalle des Rathauses einen wirklich außergewöhnlichen Aspekt des Nürtinger Unternehmens vorgestellt, die Heller Auszubildenden-Initiative. Hier engagieren sich die Auszubildenden der Firma insbesondere für Menschen mit Behinderung. Sie veranstalten mit ihnen jedes Jahr ein Fußballturnier, für das bereits verschiedene Bundesliga-Clubs Trikots zur Verfügung gestellt haben. Sie organisieren für sie Discos im Bürgertreff. Sie pflegen einen Austausch mit der Werkstatt der WEK für Menschen mit Behinderungen in Kirchheim und sie spenden regelmäßig Gelder an Behinderten-Einrichtungen in der Region. Als einmalige Aktionen nannten sie den Bau eines Backhauses für die Samariterstiftung in Oberensingen im Rahmen von „SWR in Aktion“ wie auch die Spende für einen Tischkicker für Rollstuhlfahrer für die WEK. Als Überraschung des Abends hatten sie einen Scheck über 1.000 € dabei, den sie Bürgermeisterin Claudia Grau als Mitglied der Linsenhofener Behindertenförderung ebenfalls für einen Tischkicker für Rollstuhlfahrer überreichten.

Nils Schmid, Finanz- und Wirtschaftsminister aus Nürtingen, hatte in seiner Laudatio wirtschaftlichen Erfolg und soziales Engagement als zwei Seiten einer Medaille bezeichnet, wobei er zum sozialen Engagement offenbar nicht nur die besondere Auszubildenden-Initiative, sondern auch die Beschäftigung und die gesetzliche Mitbestimmung zählte.

Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung von der integrativen Band „Soulhossas“ der Reutlinger Kulturwerkstatt und fand ihren Abschluss in dem traditionell genussreichen Fischessen mit Bouillabaisse und schuppigen Canapés.


 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung