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  Kultur
 
Verleihung des alternativen Medienpreises 2019 - 5.6.2019

  (pm/mai) Fünf Sparten, fünf Preise: Der Alternative Medienpreis 2019 wurde am 24. Mai in Nürnberg verliehen.

218 Bewerbungen zum Wettbewerb des Jahres 2019, das sind 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, belegen das große Interesse kritischer Medienschaffender am Alternativen Medienpreis. Die Vorjury nominierte 36 der Bewerbungen für die Endauswahl. Fünf Preise aus fünf Kategorien vergab die Jury am 24. Mai 2019 in Nürnberg an die Preisträgerinnen und Preisträger.

Themen der Siegerinnen und Sieger in den Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben und Zukunft sind diesmal die Versteigerung jüdischen Eigentums im Dritten Reich und die Facetten des Alters. Sie zeigen, wie moderne Sklaverei funktioniert, was der Abbau von Edelmetall in der dritten Welt anrichtet und was man gegen Hass und Demokratiefeindlichkeit tun kann.

Alle Preisträger im Überblick:

1. Kategorie Macht     
Besonders erschüttern uns Gewalt und Ausbeutung, wenn sie die Wehrlosen und Abhängigen treffen. In ihrem in der Kategorie Geschichte mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichneten vom NDR koproduzierten Dokumentarfilm "Kinderhandel -Mitten in Europa" beleuchten dies Silvia Nagel und Sonya Winterberg.
Preisträger: Dr. Sylvia Nagel und Sonya Winterberg
Dokumentarfilm "Kinderhandel - Mitten in Europa"
https://vimeo.com/255783474 PW Mitten in Europa

2. Kategorie Geschichte
Überall wo Juden im Dritten Reich gelebt hatten, wurden ihre Habseligkeiten nach deren Deportation systematisch versteigert. Was hier passierte, dokumentieren die Filmemacher Jan N. Lorenzen und Michael Schönherr im Dokumentarfilm "Die Versteigerer. Profiteure des Holocaust" mit beeindruckendem Filmmaterial. Der Film wurde im Oktober 2018 in der ARD und im November 2018 im MDR-Fernsehen ausgestrahlt.
Preisträger: Jan N. Lorenzen und Michael Schönherr
Dokumentarfilm "Die Versteigerer. Profiteure des Holocaust"
www.hoferichterjacobs.de

3. Kategorie Vernetzung
Das Multimedia-Dossier "Goldhandys" schildert die Situation in den Ländern, in denen Gold für unsere Handys abgebaut wird und was zu tun ist, um den Menschen dort zu helfen. Christian Selbherr, Bettine Kuhnert und Sophie Kratzer von Missio München gewinnen für ihr Dossier den Alternativen Medienpreis in der Kategorie Vernetzung.
Preisträgerinnen und Preisträger: Christian Selbherr, Bettine  Kuhnert und Sophie Kratzer
Multimedia-Dossier "Goldhandys"
http://www.missio-goldhandys.de/www-missio-goldhandys-de#181016

4. Kategorie Leben
OIDA, ein journalistisches Projekt der Studenten des Masterstudiengangs "Journalismus und Neue Medien" der FH Wien, zeigt die Vielschichtigkeit des Alters in all seinen schönen und traurigen Facetten. Laura Anninger und das 38köpfige studentische Team gewannen den Preis in der Sparte Leben.
Preisträgerinnen und Preisträger: Laura Anninger und studentisches Team (38 Personen)
Journalistisches Projekt OIDA https://www.oida.online
"Klingendes Gedächtnis": eine audiovisuelle Interviewserie von Claudia Diwold und Lisa Jeuschnigger
"Du liebes Ding": eine Fotostrecke von Olivia Wimmer und Miriam Hübl
"Die zweite Welt der Pflegerinnen": eine Reportage von Philip Pramer, Gabriele Scherndl und Elisa Tomaselli     

5. Kategorie Zukunft
In Deutschland wächst die Demokratiefeindlichkeit. Was können wir dagegen tun? Für das "Projekt Prävention" erhalten Elise Landschek und ihr Team den Preis in der Kategorie Zukunft.
Preisträgerin: Elise Landschek: Projekt Prävention
https://www.projekt-praevention.de/

In jeder der fünf Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben und Zukunft gab es 500 Euro zu gewinnen. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 2.500 Euro vergeben. Die Nürnberger Medienakademie verleiht den Preis jährlich, dieses Jahr gemeinsam mit der Stiftung Journalistenakademie, dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg, der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju), dem Verein Kommunikation und neue Medien sowie weiteren Unterstützern.

Dieses Jahr wurde der Alternative Medienpreis zum 20. Mal verliehen. Je nach Medium wendet die Jury unterschiedliche Bewertungskriterien an. Der Preis zeichnet Journalistinnen und Journalisten aus, die Themen mit neuen Ansätzen oder medienübergreifend behandeln. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten, Fehlentwicklungen in den Medien aufdecken und vernachlässigte Themen bearbeiten. Darstellungsformen, Formaten und Themen der Publikationen sind keine Grenzen gesetzt. Die Wettbewerbsbeiträge kommen sowohl aus nichtkommerziellen wie auch aus etablierten Medien, die neue Ansätze unkonventionell aufgreifen.

Weitere Infos unter http://www.alternativer-medienpreis.de/



 


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