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  Kneipentest - Gasthaus zur Silberburg
 
getestet von: Sigrid und Marion
getestet am: 4.7.2014
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 20.00 Uhr bis 01.00 Uhr
Freitag und Samstag 20.00 Uhr bis 01.00 Uhr / ggf. bis 03.00 Uhr
Sonntag und Montag ist Ruhetag
Angebot/Preise: Es gibt ihn immernoch: Legendär ist der "Siburger", eine Seele, die mit Tomaten, Zwiebeln und Salat sowie wahlweise mit Schinken, Salami, oder Käse beispielsweise belegt ist. Es gibt ihn auch vegan. Klein oder groß von 1,50 - 4,00 Euro.
Donnerstags gibt es Falafel.
Schwerpuntk ist allerdings das Getränkeangebot. Es reicht von Leitungswasser (kostenlos), über Zitronenlimo (0,3 L 1,30 Euro), Cola, Spezi, verschiendene Säfte (0,3 L 1,90 Euro), verschiedene Heißgetränke (beispielsweise eine Tasse Kaffee 1,80 Euro), Biere (0,5 L Weizen 2,80 Euro), Spirituosen, Longdrinks, Cocktails bis zum Sekt. Weine auf Anfrage.
Adresse/Wegbeschr.:  Wilhelmstraße 1, Telefon 07022/8128
Vom Gerberplatz aus den Berg hoch Richtung Südwesten, der Stadt den Rücken kehren. Wenn links die Bahnunterführung kommt, ist rechts an der Kreuzung das ehrwürdige, alte, schöne, aber leider im Zerfall befindliche Gasthaus zur Silberburg zu sehen. Unser Foto ist aktuell, aber unsere Fotos von vor 20 Jahren sehen eigentlich identisch aus. Ah, nicht ganz, der Kaugummiautomat ist weg. Den Hintereingang benutzen, vorne ist zu.
Internetadresse: http://www.silberburg.org
Gartenwirtschaft: ja
Ambiente: Die "Burg" war in ihrer Geschichte immer eine einfache Kneipe fürs Volk und so sieht sie auch aus. Innen ist es schön bunt, Eigenleistung ist erkennbar und macht wohl auch den Stil der Sibu aus. Dafür braucht man aber auch keine Krawatte um reinzukommen, der Arbeitsdress vom Bau tuts auch. Schräge Musikmischung zwischen Punk, Elektro und Buena Vista Social Club.
Holztische in verschiedener Größe ohne Tischdecke oder Deko schaffen reichlich Platz für kleine und große Gruppen. Man kann aber genausogut alleine am Tresen hängen und ins Spülbecken meditieren.
Es gibt keinen Fernseher, keine einarmigen Banditen, dafür einen Tischkicker und Spiele zum ausleihen. Die Sibu bietet auch Raum für Projekte, Initiativen und KünstlerInnen, die sich vorstellen wollen oder ausstellen möchten.
Das Haus hat neben Kneipenraum und Biergarten auch noch einen Proberaum und drei Wohnungen mit WGs.
Für Rollstühle ohne Hilfe ist die Sibu nicht geeignet, da es Treppen rauf geht. Es waren aber durchaus schon Gäste im Rollstuhl da, die hatten Hilfe organisiert.
Vor dem Hintereingang ist ein kleiner Biergarten, wo man draußen sitzen kann.
Gäste: In erster Linie junge Leute.
Bedienung: Voll ok! Lassen wir sie selbst zu Wort kommen:
"Wir MitarbeiterInnen sind ein bunter Haufen von Menschen, die die Silberburg mit dem Konzept des Kneipen-Kollektivs ehrenamtlich betreiben. Wir sind ein offenes Kollektiv, das heißt Gäste können auch VeranstalterInnen werden. Die Idee dahinter ist, einen Raum zu schaffen, in dem jedeR die Möglichkeit hat, eigene Ideen einzubringen und in irgendeiner Form mitmischen kann. Hierfür gibt es eine regelmäßig stattfindende Kneipen-Sitzung, keinE ChefIn bestimmt, wo es lang geht. Neben dem "normalen" Kneipenbetrieb finden vorzugsweise an Samstagen Konzerte, Diskos, Jam-Sessions und andere Veranstaltungen statt. Wenn die Kneipe Gewinn gemacht hat, entscheidet das Kollektiv, für welchen Zweck das überschüssige Geld gespendet wird."
WC-Test: Frauen müssen die Treppe rauf, dort gibt es zwei WCs. Männer sind im EG. Soweit ok.

eigene Meinung: Die Sibu wird seit 1980 von einem Kollektiv verwaltet und betrieben. Inzwischen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich, also für ohne Geld. Es ist quasi ihr Hobby. Andere Leute gehen golfen oder malen, diese Leute betreiben mit großem Engagement eine Kneipe um Raum für ein zwangloses Miteinanander zu schaffen. Hut ab!





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