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  Musik
 
Prince Valium: Il était une fois dans l’est
 

Der Titel der neuesten Scheibe von Prince Valium ist Programm. Es handelt sich um eine beziehungsreiche Variation des französischen Titels eines Westerns von Sergio Leone: Anstatt „Es war einmal im Westen“ heißt es bei dem Franzosen, den es aus unserem westlichen Nachbarland auf die andere Seite des Rheins nach Nürtingen verschlagen hat „Es war einmal im Osten“. Eine Erörterung der Frage, was es für die Platte bedeutet, dass der Film in Deutschland unter dem Titel „Spiel mir das Lied vom Tod“ in die Kinos und inzwischen ins Fernsehen und die Videotheken gekommen ist, würde auch angesichts des Stückes „Harakiri“ das Format dieser Besprechung sprengen und bietet sich eher für die zentrale Abi-Prüfung 2011 an. Dabei sollte aber auch berücksichtigt werden, dass die deutsche Version des Stückes „C’est la vie“ als „Heimat Mix“ betitelt ist.

Zum Auftakt reitet Prince Valium zu den Italo-Western-Klängen des Titel-Instrumentals in unsere Ohren. Mit „Western Ravioli“ erinnert er an das musikalische Erbe, das die französischen Einwanderer in der amerikanischen Cajun-Musik hinterlassen haben. In diesen Kulissen reichen dann sparsame Andeutungen, wie die Western-Gitarre auf „Ma geule de bois“, der langsame 4/4 Takt eines Reitpferds im Schritt bei „Une petite famille“, kernige Sprüche bevor die Musik beginnt bei „La Ballade du Pendu“ oder „Gaz de France“, die Erwähnung von Rockabilly in „Boum Boum“ oder von Johnny Cash im „Ikea Blues“, peitschende Schussgeräusche aus der Konserve in „Rodéo dorant“, dass auch Singer-Songwriter-Titel wie „Ma Grippe A“ oder „Les Fleurs de la Vie“ als Vertreter eines French Country-Sounds angenommen werden.

Die Platte ist auf Anfrage beim Künstler sowie zu den Öffnungszeiten im Zentralsaal, Heiligkreuzstraße 4, erhältlich.

 


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