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Seether: Disclaimer 2
 

Wenigen wird der Name Seether etwas sagen, aber viele sollten ihn kennen lernen.

Gegründet wurde die Band im Mai 1999 unter dem Namen „Saron Gas“ in dem sonst nicht so für Rock-Musik bekannten Süd-Afrika. Mit ihrem Mix aus Nirvana, The Deaftones und Creed erspielten sie sich schnell eine treue Fangemeinde, das erste Album „Fragile“ wurde veröffentlicht. Ihre erste Single „Fine Again“ schaffte es sogar auf Platz vier der Charts. Die Band übersiedelte ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten und ein neuer Name wurde gefunden: Seether, was so viel heißt wie „kochen“ oder „brodeln“. Das Album „Disclaimer“ verkaufte sich für ein Debütalbum in Amerika erstaunlich gut und Seether waren auf nahezu jedem Soundtrack des Actiongenres zu finden. In Deutschland fand die Band allerdings nicht den gewünschten Erfolg. Einen Anlauf dies zu ändern starten Seether nun mit der Veröffentlichung des Albums „Disclaimer II“, welches keine bloße Neuauflage des alten Meisterwerks ist, sondern auch neue oder zum Teil unveröffentlichte Stücke enthält. Shaun Morgan – Frontman und Songwriter – hat eine klare Einstellung zur Musikindustrie: „Es ist mir völlig egal ob irgendwer weiß, wie ich aussehe. Es ist viel wichtiger, dass meine Musik die Menschen berührt.“ Und das versucht er mit dem weiten Spektrum seiner Texte zu erreichen. Mit etwas Unterstützung der Evanescence Frontfrau Amy Lee wurde vor wenigen Wochen eine Neuauflage des alten Titels „Broken“ als Titelsong zu dem Film „The Punisher“ veröffentlicht. Das Album besteht natürlich nicht nur aus langsamen Stücken, wie „Broken“, „Fine again“ und „Driven under“. Titel wie „Fuck it“, „Sold me“ oder „Pig“ machen es auch für Fans von harter Musik durchaus schmackhaft. Seether ist eine gute Mischung aus wunderschönen Balladen und Hard Rock Nummern gelungen, gleichzeitig wirkt das Album im Vergleich zu anderen Bands, die ebenfalls versucht haben diese beiden Richtungen zu vereinen, keineswegs künstlich. Es lohnt sich auf jeden Fall, der Band eine Chance zu geben.

(stone, spongo 30, Sommer 2004)

 


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