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Auf dem Trimmdichpfad im Roßdorf die Seele baumeln lassen
 

Wenn man gemütlich spazierengehen will und nicht schon im Roßdorf ist, fährt man leider am besten umweltfeindlich mit dem Auto (alternativ Omnibus Linie 183, Haltestelle Roßdorf-Holbeinstraße) hin. Zum Roßdorf, Richtung Zentrum, gibt es nur eine Zufahrtstraße, die Berliner Straße, die fährt man bis fast zum Ende entlang. Nachdem man unter einer Fußgängerbrücke durchgekommen ist, biegt man in das nächste Sträßchen links ab und parkt auf einem niedlichen Wanderparkplatz am Waldrand.

Direkt am Parkplatz steht ein Hinweisschild über Keltische Grabhügelfelder, denn ganz in der Nähe des Parkplatzes sind solche Hügelgräber gefunden worden. Trotz Zeichnung tun sich Laien dennoch schwer, die Sehenswürdigkeiten zu entdecken, denn die Erhebungen sind mit großen Bäumen bewachsen eigentlich sieht alles aus wie hügeliger Wald.

Hier startet auch der Roßdorfer Keltenweg, ein Wanderweg, der durch den Kirchert führt. Leider ist er auf dem Schild spärlich beschrieben. Genauso wie der Eduard-Mörike-Weg des schwäbischen Albvereins, der vom Parkplatzstandort aus in verschiedenen Schleifen in umliegende Ansiedlungen (beispielsweise Riederich oder Kappishäusern) führt.

Nagut, STATTzeitung weiß ja , wo sie hin will. Man geht den breiten Schotterweg in den Wald hinein, bis rechts eine Abzweigung weggeht. An dieser Kreuzung beginnt der Trimmdichpfad, wenn man bei einem Rundweg auch nicht wirklich von einem Anfang und Ende sprechen kann.

Der Trimmdichpfad im Roßdorf wurde schon vor Jahrzehnten angelegt. Er ist eine Anlage, die eigentlich für sportliche Menschen gedacht ist, deshalb sollte man den Schnellen auch immer Platz machen. Der Weg schlängelt sich lieblich durch den Wald, hat keine nennenswerten Steigungen, nur einmal ist eine kleine "Schlucht" zu überwinden. Die Wegbreite ist etwa ein Meter, so daß man auch mit dem Kinderwagen gut durchkommt. Auf dem Boden liegt feiner, weißer Kalksplitt, auf dem sich wunderschön gehen läßt. An nassen Tagen muß im Wald trotzdem manchmal mit Pfützen gerechnet werden.
 
Immer wieder gibt es Stationen, die zur irgendeiner Turntätigkeit auffordern, man kann diese aber problemlos ignorieren. Nur das Tarzanseil sollte man sich vielleicht nicht entgehen lassen.

Zweimal überquert man ein Bächlein, wobei man die Wahl zwischen bequemen Brücken oder gewagteren Konstruktionen hat. Auch an einem kleinen Waldsee geht es vorbei, der zwar nicht gerade klares Wasser hat, in dem aber trotzdem kleine Fischchen schwimmen, Seerosen wachsen und sich Libellen spiegeln. Manche Nürtinger nennen den See "das blaue Meer".

Am blauen Meer ist im weitesten Sinne auch die einzigste Einkehrmöglichkeit, nämlich eine wunderschön angelegte Grillstelle, auf dem unbewaldeten Hügel (ehem. Auffüllplatz), vis-a-vis des Sees. Die nächste Wirtschaft ist das Waldheim auf der anderen Seite des Roßdorfs.

Bei normaler Gehzeit und ohne Einkehr braucht man für den Trimmdichpfad etwa eine Stunde. Die gesamte Strecke verläuft im Wald.

 

 


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