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Falling Lynn
 

Die Band Falling Lynn ist zwar nicht direkt aus Nürtingen, hat aber Nürtinger Wurzeln. Wir stellen sie in einem Interview vor.

Marion, STATTzeitung:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung beschreiben?
Andi, Falling Lynn:
Bis heute fällt es schwer, unsere Musik zu kategorisieren, derzeit haben wir uns das Label "female fronted melodic metal" angehängt. Entscheidend sind jedenfalls der weibliche Ge-sang und die melodische Lead-Gitarre; die Substile des Metal vermischen wir dabei, wie wir es für richtig halten.


Marion, STATTzeitung:
Wie ist die Band zusammengesetzt?
Andi, Falling Lynn:
In derzeitiger Optimalbesetzung mit sechs Stimmen - zweimal Vocals, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Für die Projekte, die wir nächstes Jahr planen, wollen wir die Besetzung aber erweitern.


Marion, STATTzeitung:
Was würdet ihr als das eigene, spezifische von euch bezeichnen?
Andi, Falling Lynn:
Die Fokussierung auf die Moderne, das hier und jetzt. Wir nutzen neue Methoden und Mittel wie die Lizenzierung durch Creative Commons und die Geschichte, die wir entwerfen, spielt in der Gegenwart mit den uns umgebenden Problemen und Auseinandersetzungen. Viele Bands, die Konzepte entwickeln, greifen sonst eher auf historische Gegebenheiten zurück.


Marion, STATTzeitung:
Seit wann gibt es Falling Lynn?
Andi, Falling Lynn:
Gegründet haben wir uns als Nebenprojekt im August 2010, der Startschuss für die Öffent-lichkeit war dann im Oktober 2011 mit unserem ersten Auftritt. Seit diesem Jahr nimmt die Entwicklung rasant zu und wir haben vor, bis zum Jahresende noch einige Auftritte und Kon-zerte zu geben.


Marion, STATTzeitung:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
Andi, Falling Lynn:
Der Bandname entstand erst Anfang 2011, als durch unseren Schlagzeuger Dome Falling Lynn nicht länger als Nebenprojekt zu sehen war. Von da an machten wir uns Gedanken darum, was die Band erreichen soll, und wir entschlossen uns, ein größeres Konzept dazu entwickeln, das sich um eine junge Frau in der heutigen Zeit drehen soll. Es kam der Vor-schlag, diese zu einer möglichen Borderlinerin zu machen, und dieser wurde angenommen.


Marion, STATTzeitung:
Wie setzt ihr dann das Konzept um?
Andi, Falling Lynn:
Das Konzept schafft eine Verbindung zu unseren Songs, da sie alle miteinander zusammen-hängen. Die Songs behandeln Ereignisse unserer Lynn, die in chronologischer Reihenfolge stattfinden, und dabei ihren Umgang mit anderen Personen aufzeigen. Der Umgang ist dann bestimmt durch Borderline-Symptome wie der Angst vor Verlassenwerden oder eine insta-bile Selbstwahrnehmung. Insgesamt zeigen wir damit eine fragile Persönlichkeit; viele ihrer Verhaltensweisen hat aber jeder Mensch für sich selbst auch schon durchlebt.


Marion, STATTzeitung:
Welchen Bezug habt ihr zu Nürtingen?
Andi, Falling Lynn:
Der Bezug zu Nürtingen fällt nicht schwer, da unser Bassist Paddi und ich Nürtinger sind, wir kurzzeitig in einem Proberaum im JaB waren und viele entscheidende Auftritte in Nürtingen hatten, zum Beispiel hatten wir letztes Jahr das "Rock fo(u)r the Silberburg" und dieses Jahr das "Entering the Hell of Fame" organisiert. Auch sind einzelne Bandmitglieder derzeit dabei, im Club Kuckucksei als Mitorganisatoren der Neuauflage des Headbanger-Treffs mitzuwirken.


Marion, STATTzeitung:
Gibt es von euch Musik zu kaufen?
Andi, Falling Lynn:
Unsere drei EP-Tracks kann man kostenfrei auf unserer Homepage (http://www.falling-lynn.de) herunterladen und unter Namensnennung, was bereits durch die Tags der MP3s erfüllt ist, nicht-kommerzieller Verwendung und Weitergabe unter diesen Bedingungen be-liebig teilen und weiterempfehlen. Darüber hinaus bieten wir unsere Digipack-EP quasi zum Selbstkostenpreis von drei Euro an, die man am besten bei Konzerten erwirbt.


Marion, STATTzeitung:
Wie groß ist euer Aktionsradius, wo und wieviel tretet ihr üblicherweise auf?
Andi, Falling Lynn:
Die letzten Auftritte fanden überwiegend zwischen Stuttgart und Heidenheim statt - also entlang der A8. Da die Bandmitglieder zwischen Nürtingen und Aalen verstreut sind, ist un-ser Aktionsradius überregional. Dieses Jahr kommen wir bislang auf einen Schnitt von etwa einem Auftritt pro Monat, doppelt so viel wie im Vorjahr; eingeschränkt werden wir derzeit noch durch Schul- und Studiumsklausuren, die Mitte nächstes Jahr ihr Ende finden, wodurch wir ab da an wahrscheinlich häufiger unterwegs sind.


Marion, STATTzeitung:
Was war euer größter Gig?
Andi, Falling Lynn:
Das selbstorganisierte "Entering the Hell of Fame" im Hall of Fame in NT-Zizishausen. Die Location war super, der Organisationsaufwand aber gewaltig - aber es hat sich gelohnt, wir waren mit der Besucherzahl zufrieden, die Leute hatten Spaß und der Abend an sich war klasse!


Marion, STATTzeitung:
Was war euer witzigstes Erlebnis auf der Bühne?
Andi, Falling Lynn:
Bei unserem letzten Auftritt in Ulm hatten wir auf Grund der sehr kurzfristigen Zusage nur mit einem sehr kleinen Publikum gerechnet. Umso erstaunter waren wir dann, als zwischen den Songs mehrfach Rufe nach einer Wall of Death aufkamen - und wir den Rufen mehrmals nachkamen. Die Stimmung war damit grandios und der Auftritt als solcher der bislang anstrengendste.

 


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