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Kupayaku
  Manuel, STATTzeitung: Wie seid ihr auf den Bandnamen "Kupayaku" gekommen? Ist Quechua, hab ich gehört... das ist eine Sprache, die eher weit weg gesprochen wird...
Amando, Kupayaku: Eine Freundin aus Bolivien mit Quechuawurzeln war bei der ersten Bandprobe mit dabei und hatte diesen Namen vorgeschlagen: Kupayaku, was soviel wie "rotes Wasser" bedeutet.... Also eigentlich Pukayaku. Aber als die ersten Flyer gedruckt waren, stand der Name Kupayaku drauf und damit fest. Wir kommen alle aus unterschiedlichen Ländern, deshalb ist es die Musik, die uns verbindet, nicht die gemeinsame Kultur oder Sprache. Der Name muss also auch nicht zu 100 % mit dem eigentlichen Wort übereinstimmen.

Manuel, STATTzeitung: Wie kann man eure Musikrichtung beschreiben?
Hermann, Kupayaku: Wir haben viele Rhythmen. Ich komme aus Kamerun. Dort gibt es Reggae, bisschen Love-Music und Makossa.
Ammar, Kupayaku: Ich spiele hauptsächlich arabische Rhythmen auf der Trommel, Moussa macht guten Reggae und Amando bringt ein bisschen Folk, Gypsy-Sound und spanische Gitarre mit.

Manuel, STATTzeitung: Wie ist die Band zusammengesetzt?
Moussa, Kupayaku: Wir sind vier Leute: Ammar aus Syrien (Drums), Hermann aus Kamerun (Vocals & Bass), Amando "the only really deutsch man" (Guitar) und ich aus Togo (Vocals & Cowbell).

Manuel, STATTzeitung: Euer Eigenes, Spezifisches?
Ammar, Kupayaku: Das Besondere ist der "Kupayaku-Reggae". Das ist ein Reggae mit arabischen Beats und beschreibt unsere Musik ziemlich gut.

Manuel, STATTzeitung: Seit wann gibt es Kupayaku?
Amando, Kupayaku: Wir haben uns im Februar 2016 beim Jammen getroffen und daraufhin erst als Projekt und dann als Band Musik gemacht.

Manuel, STATTzeitung: Wie setzt ihr euer Konzept um?
Amando, Kupayaku: Unser Konzept ist "musique est la vie". Es ist der Spaß und die Liebe zur Musik, was wir gerne teilen möchten.
Hermann, Kupayaku: Ein bisschen berühmt sein ist gut (lacht). Wir wollen ein internationales Publikum ansprechen. Wenn jemand Probleme hat, dann ist Musik eine gute Therapie. Man hört ein bisschen Musik, z.B. unsere Musik und dann geht es besser.

Manuel, STATTzeitung: Welchen Bezug habt ihr zu Nürtingen?
Moussa, Kupayaku: Wir wohnen alle in Nürtingen und Umgebung und haben uns hier bei einer offenen Jamsession kennengelernt.

Manuel, STATTzeitung: Gibt es von euch Musik zu kaufen?
Ammar, Kupayaku: Noch nicht, uns gibt es ja noch nicht so lang. Aber irgendwann bestimmt!

Manuel, STATTzeitung: Wie groß ist euer Aktionsradius, wo und zu wievielt tretet ihr üblicherweise auf?
Ammar, Kupayaku: Der Sommer ist der Zeit der Feste, deshalb haben wir gerade viele Anfragen. Wir spielen auf internationalen Veranstaltungen für Flüchtlinge, Straßenfesten, privaten Veranstaltungen und Vernissagen. Eigentlich überall da, wo viele Kulturen aufeinander treffen.
Moussa, Kupayaku: Man kann uns auch buchen!

Manuel, STATTzeitung: Weshalb engagiert ihr euch mit Flüchtlingen und für Flüchtlinge? Wie seid ihr darauf gekommen?
Hermann, Kupayaku: Wir sind selbst zum Teil Flüchtlinge. Daher engagieren wir uns auch für Leute mit einer ähnlichen Geschichte.

Manuel, STATTzeitung: Was war euer größter Gig?
Ammar, Kupayaku: Das 12. Internationale Fest in der Seegrasspinnerei und das SiBu-Straßenfest.

Manuel, STATTzeitung: Was war euer witzigstes Erlebnis auf der Bühne?
Amando, Kupayaku: Unsere Namen klingen ausgesprochen ziemlich ähnlich. Deshalb kann es schon vorkommen, dass bei der Bandvorstellung der ein oder andere vergessen oder mit dem falschen Namen vorgestellt wird. Aber egal, solange unser Publikum uns als Kupayaku-Band kennt.

Manuel, STATTzeitung: Na, dann wünsche ich euch viel Erfolg!
 


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