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  Rundschlag
 
Die Welt zu Gast bei Freunden
 

Überall in der Stadt kann man sehen, dass sich zahlreiche Nürtinger an der FIFA-Aktion anlässlich der Fußballweltmeisterschaft „Die Welt zu Gast bei Freunden“ beteiligen wollen. Sie wollen dieses große Ereignis dazu nutzen, der Welt und ihren Nachbarn zu zeigen, dass auch Deutsche zu dieser südländischen Gastfreundschaft bereit sind, von denen sie gerne nach ihren Urlauben erzählen, wenn sie irgendwo in eine kleine Hütte eingeladen wurden und die Bewohner das wenige, das sie zum Leben hatten sowie ihr letztes Hemd mit ihnen teilten und sich dann noch nackt fotografieren ließen. Das können wir auch, wir hams doch! Und was wir nicht haben holen wir noch schnell an der Tanke.

Deshalb laden Nürtinger alle, die keine Lust haben alleine vorm Fernseher zu sitzen, zu gemeinschaftlichen Fußball-Fernseh-Abenden inklusive Freibier ein! Die Anbieter machen den Ort dieser bürgerschaftlich vorbildlichen Aktion – ihr Haus oder ihre Wohnung – durch aufgehängte Fahnen der verschiedenen an der Fußball-WM beteiligten Nationen kenntlich. Wenn Sie also an einem Spieltag noch nicht wissen wohin und Sie sehen irgendwo irgendeine Fahne, zögern Sie nicht, klingeln Sie einfach, stellen sich kurz mit Ihrem Vornamen vor und fragen, wo es ins Wohnzimmer geht. Wenn der Wohnungsinhaber die Tür nicht ohne weiteres öffnen will, bringt er damit nicht zum Ausdruck, dass Sie sich wohl in der Adresse geirrt haben oder die Sache mit der Fahne missverstanden haben, sondern dass hier nur echte Fans Zutritt haben, die sich auch im Stadion durch Gesang und Körpereinsatz auszeichnen. Stimmen Sie also ein lautes „Einer geht noch, einer geht noch rein!“ an (laut ist wichtig, Melodie egal, es geht schließlich nicht um die Aufnahme in den Reuderner Xangsverein) und werfen sich mit Nachdruck und der rechten (wahlweise linken) Schulter gegen die Tür – na also, geht doch!

Zu solchen Besuchen kann man auch die Freunde von der Stammtischmannschaft mitnehmen, wenn man gerade kein Bier zu Hause hat oder das eigene für die Saufkumpane zu schade ist. Und wenn Sie gerne Chips essen, dann meckert nach einem solchen Fußballabend der Mitbewohner nicht darüber, dass das ganze Sofa und der Flokati davor vollgekrümelt sind, denn die eigene Wohnung bleibt diesmal von den Folgen eines unbeschwerten Fußballabends verschont. Oder wenn das letzte Bier schlecht war – auch nicht schlimm.

In diesem Sinne: gute Unterhaltung!

Vorsicht Satire! Der Nürtinger Rundschlag ist nur für Menschen verständlich, die Spaß verstehen und vertragen. Ähnlichkeiten mit lebenden oder ehemals lebenden Personen sind immer rein zufällig und nicht beabsichtigt. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung.


 


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